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Über Mathias

Fan-Berichte

21.05.2008 19:56:47
Ich bin froh, dabei gewesen zu sein
Kerstin war mit ihrer Tochter Sabrina bei Mathias Edenborns letzten Vorstellung als Graf von Krolock in Berlin am 30. März 2008
Am Sonntag den 30.03.2008 war die Derniere von Mathias Edenborn als Graf von Krolock in der Martineeshow.Seit Tagen gab es kein anderes Thema bei uns, dann ging es endlich los, Berlin wir kommen.In Berlin haben wir noch unsere tollen T-Shirts im Kranzler Eck abgeholt, dann ging es zur Bühnentür.Wie wir um die Ecke kamen, konnten wir gar nicht fassen, was wir sahen, so viele Menschen hatte ich noch nie da gesehen.Also versuchten wir erstmal weit nach vorne zu kommen.Was für ein Glück, denn von der Seite kam dann auch Mathias und wollte natürlich schnell rein. Aber er konnte nicht anders und liess doch noch Fotos machen und schrieb Autogramme, so ist er nun mal, immer nett und freundlich zu seinen Fans und das, obwohl er immer wieder betonte, das er nun aber rein müsse.

Es ging dann endlich ins Theater und die Spannung wuchs. Wir saßen diesmal im Hochparkett in der Loge und waren gespannt, ob wir alles mitbekommen. Das Orchester begann zu spielen und die Geschichte nahm seinen Lauf. Alex Klaws (Alfred) suchte und fand seinen Professor, im Wirtshaus sang ein gutgelauntes Ensemble, was einen gleich richtig mitrieß. Während auf der Bühne noch gesungen wurde, konnte ich schon Mathias durch die Reihen gehen sehen, da liefen mir schon Schauer über den Rücken. Das sah von oben so imposant aus, wie er da dalangschwebte.

Es wurde auch ganz still im Theater, denn der Graf von Krolock betrat die Bühne: wie er schon die Treppe hochging, so stolz und mächtig und bis er sich umdrehte.Er weiß ganz genau, wie er jedes Mal die Spannung aufrecht erhält. Er begann zu singen, und es gab wirklich kein Halten mehr, Sabrina (meine Tochter) hörte ich nur noch schluchzen und ich war wieder begeistert, denn er schafft es immer wieder, dass ich mich immer wieder auf seine unverwechselbare Stimme einlasse, mal ganz zahm und dann wieder so laut und stark. Er bekam so einen Applaus vom Publikum, und das war erst der Anfang!

Am Ende des 1.Aktes wurden Alfred und der Professor ins Schloss eingeladen. Da konnte Mathias wieder sein Schauspiel zur Geltung bringen, denn er arbeitet immer so mit seiner Mimik und seine Gestik, er hatte das Publikum voll auf seiner Seite. Jedesmal warte ich drauf und dann schafft er es immer wieder, dass ich mich bei seinem Lacher so erschrecke.Dann, bis sich am Ende das Schlosstor schliesst, die Spannung, einfach nur toll, toll.

Am Anfang des 2.Aktes kommt dann Totale Finsternis, was er mit Katrin Löbbert sang.Es war einfach nur herrlich zuzuhören und zuzuschauen, wie beide miteinander harmonierten. Erst so leise und zahm, dann immer kräftiger und lauter.Es macht einfach nur Spaß dieses Lied zu geniessen und zu lauschen. Aber wir fieberten natürlich der Unstillbaren Gier entgegen.

Endlich war es soweit. Er begann langsam zu singen.Und du wirst mit Mathias mitgezogen,er erzählt dir seine Geschichte, und du kannst nicht anders und bist gefangen von seiner Art der Interpretation, denn mal kommt er dir leise und trauig, dann wieder laut und zornig, und du kannst nicht anders, Tränen der Rührung und Begeisterung laufen dir das Gesicht runter, was du aber erst merkst, wenn es nochmal richtig zum Höhepunkt kommt.Ich war begeistert, wie er es dann schafft, noch einmal alles aus sich rauszukitzeln und dir wird noch einmal klargemacht, wie er doch eigentlich verzweifelt ist, aber seine Gier ist stärker. Mir ist wieder klar geworden, warum ich Mathias als Grafen mag. Es gab Standing Ovations, keiner wollte mehr aufhören zu klatschen oder zu schreien, sodaß Alfred und der Professor schon gehen wollten.

Es kam zum Ballsaaal und er konnte seiner Gier einfach nicht widerstehen: erst zog der Graf Sarah an sich, aber dann, das Theater tobte, gab es zuerst einen Kuss und dann drehte er sie zur Seite und biss zu. So hatte seine Gier doch wieder über ihn gesiegt.

Der Höhepunkt war zum Schluss, als alle aufstanden und mitklatschten und überall leuchteten gelbblaue Knicklichter, das sah von der oberen Seite so toll aus. Ich weiß nicht mehr, wie oft alle rauskamen, aber es wurden alle Darsteller gebührend gefeiert. Ich kann mich erinnern, dass Mathias, als er das letzte Mal rauskam, sich auf einen Schenkel geklopft hat, was ich vollkommen in Ordnung fand.

Später trafen wir uns dann alle in der Lobby des Hotels neben dem Theater, denn wir mussten uns doch verabschieden und Geschenke übergeben. Sabrina und ich sind erst mit Mathias zusammen reingegangen und es verschlug einem glatt die Sprache, was da auf ihn wartete. Alles klatschte beim Eintreffen von Mathias, dann gab es Geschenke von den Fans, Blumen, Kuchen,das Abschiedsbuch. Aber er war sowas von sprachlos, konnte kaum etwas sagen. Er war gerührt von diesem ganzen Rummel um seine Person und er bedankte sich kurz. Mir ist aufgefallen, wie schüchtern Mathias doch ist. Auf der Bühne ist so gewaltig und mächtig an Stimme und dann wieder so schüchtern, aber das gefällt mir an ihm. Natürlich konnten wir nicht anders und haben ihm auch Geschenke gemacht. Er kam auch zu uns rüber, da haben wir ihm unsere Blumen und Geschenke überreicht. Als Dankeschön gabe es dann noch für jeden von uns ein Küsschen. Draussen wurden noch Fotos gemacht und schon musste er wieder ins Theater zur letzten Vorstellung.

Für mich bin ich froh, das ich die Gelegenheit hatte, bei dieser Derniere dabei gewesen zu sein. Das war eine unwiederbringliche Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Und ich habe viele neue und nette Menschen kennengelernt. Ich habe viele Seiten an einem Darsteller gesehen und gehört, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Danke!